New CD-Release:

W.A.Mozart
6 Sonates pour le Forté-piano
avec accompagnement d'un Violon,
KV 301-306, Opus 1, 1778



Die berühmten 6 Pariser Sonaten KV 301 – 306 liegen jetzt in einer ganz besonderen Aufnahme vor mit Anton Steck auf einer Jacobus Steiner-Violine von 1658 und Marieke Spaans auf einem Tangentenflügel (Wien, 1788), den Mozart möglicherweise selbst gespielt hat.



Die Aufnahme, die in Zusammenarbeit des neuen Labels Ludi Musici mit dem Deutschlandfunk im Januar 2006 entstand, ist eine Weltpremiere, denn der Tangentenflügel war so noch nicht zu hören.

Mozarts Opus 1 entstand 1778, als er, nur begleitet von seiner Mutter, durch Europa reiste, suchend nach einer Lebensstellung, die ihm entsprach. Prägend ist die besondere Emotionalität dieses Opus, die einen jungen Künstler im Umbruch zeigt, einen, der neben wichtigen Erfahrungen persönlicher Art (erste große Liebe, die Tod des Mutters) vor allem die vielfältigen Eindrücke einer Reise in die Musikzentren München, Mannheim und Paris auf unterschiedlichste Weise zu verarbeiten sucht.

Für die optimale Darstellung der Emotionen und Klangfarben dieses erstes Magnus Opus Mozarts, wählte Marieke Spaans eines um 1788 gebauten Tasteninstruments mit Tangentenmechanik (Tangentenflügel), dessen silbrig perlender Klang einerseits noch die Nähe zum Cembalo bewahrt, mit größerem Volumen und stärkeren Nuancierungsmöglichkeiten jedoch bereits dem später entwickelten Fortepiano mit Hammermechanik nahe steht.

Lesen Sie hier einige lobende Rezensionen der neuen CD.

Das Interview mit den Interpreten: Interview runterladen

Mehr Info über Anton Steck -> www.antonsteck.de

Mehr Info über dem originalen Tangentenflügel aus 1788 im Interview mit Matthias Kramer, Cembalobauer in Hamburg.

Mehr Info über den Tangentenflügel

Mehr Info über das neue Label ‚Ludi Musici’

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