Presse Archiv

Innsbrucker Zeitung (2005), Abend-Music Lebensmusik Innsbruck, Konzert mit John Holloway:
„…Doch Holloway beschränkte sich diesmal auf einfache Begleitung bloß mit Orgel und Cembalo. Stellt eine solch puristische Begleitung die Konzentration des Publikums oft hart auf die probe, so schaffte Spaans ein kleines Wunder: mit warmem, fülligen Klang, verschiedenen Klangfarben und außergewöhnlich klar durchhörbaren verschiedenen Linien zauberte sie größten Abwechslungsreichtum. Faszinierend war das übereinstimmend Atmende Zusammenspiel, bei dem Spaans jede Nuance von Holloway aufgriff. (...) Marieke Spaans stand dem (J.Holloway) um nichts nach und veredelte den Klang noch durch viel Lebendigkeit.“

Franz G.Szabo’s Kritisches Journal der Alten Musik (2005), 16. Internationalen Woche der Alten Musik in Krieglach, Konzert mit Linde Brunmayr-Tutz:
„Den Höhepunkt des Abends bereitete schließlich das leidenschaftliche Cembalospiel von Marieke Spaans, einer Schülerin von Gustav Leonhardt. Schon der erste Satz einer der Württembergischen Sonaten von CPE Bach ließ aufhorchen, aber erst ihr Finale bedeutete den Beginn des wahren Musizierens. Spannend, virtuos, feurig, kristallklar! Die erschütternde Chromatische Fantasie und Fuge gestaltete sie mit der vibrierenden emotionalen Dramatik einer Beethovenschen Klaviersonate. Ein eindringliches Erlebnis!... Die Cembalistin Marieke Spaans bedeutete eine echte Bereicherung der hochkarätigen Solistenriege!“

Ostfriesen Zeitung (2005), Musikalischer Sommer Ostfriesland und Groningen, Konzert mit Anton Steck:
„Diese Harmonie von Technik und Musikalität zeigte auch Marieke Spaans am Cembalo, als Continuospielerin genauso wie als Solistin. Höchsten Technischen Anforderungen verlieh sie eine unglaublich feine Dynamik und gab dadurch der Musik die nötige Transparenz. So bildeten Barockgeige und der silbrig feine Klang des Cembalos ein perfekt abgestimmtes Klanggefüge, so dass die üppigen, typisch barocken Verzierungen klar und deutlich zur Geltung kamen.
Diese Transparenz fand in der Bachsonate für Violine und obligates Cembalo einen meisterhaften Höhepunkt. Selbst in den mittleren Mollsätzen blieb trotz des etwas düsteren Charakters eine Frische erhalten, die zu keinem Zeitpunkt Muffigkeit aufkommen ließ. Ein ganz besonderer Leckerbissen war das darin eingebettete Cembalo-Solo, höchst anspruchsvoll und höchst virtuos gespielt.
Mit dem modernen Solostück für Harpsichord von Louis Andriessen krönte Marieke Spaans den Konzertabend.“

Anzeiger für Harlingerland (2005), Musikalischer Sommer Ostfriesland und Groningen, Konzert mit Anton Steck:
„...Dazu musiziert voller Intensität Marieke Spaans, eine hochklassige Cembalistin aus den Niederlanden, die sich perfekt in das Geigenspiel hineinfühlt, rhythmische Akzente setzt und auch im Solovortrag fasziniert.“

Ostfriesische Nachrichten (2005), Musikalischer Sommer Ostfriesland und Groningen, Konzert mit Anton Steck:
„...Zudem bewies Marieke Spaans hier eindrucksvoll, dass das Cembalo mehr als nur ein reines Begleitinstrument darstellt. Wie sie sich die Niederländerin beim Largo langsam in den Vordergrund schob, dann ein spritziges Allegro-Solo hinlegte, um beim Adagio wieder zugunsten der Violine etwas in den Hintergrund zu treten, war absolut faszinierend.“

Emder Zeitung (2005), Musikalischer Sommer Ostfriesland und Groningen, Konzert mit Anton Steck:
„Marieke Spaans fügte dem ein Stück für Cembalo solo eines niederländischen Komponist hinzu (L.Andriessen). Die „Ouverture to Orpheus“ von 1982 vermischt Grundzüge klassischer Musik mit Jazz und Rock zu einem hoch melodischen, spannenden Hörerlebnis, das die Professorin für Musik an der Hochschule in Trossingen mit Einfühlung, Musizierfreude und einem hohen Empfinden für die witzigen Aspekte der Komposition spielte.“

Die Rheinpfalz (2005), 1.KKO - Barockfest:
„Zuvor gab es Bachs Konzert für Cembalo und Streicher d-Moll, BWV 1052, in kleiner Besetzung für Streicherquintett. Statt akademischer Feierlichkeit gab es mediterranen Zauber. Bach hat bekanntlich viel von Italien und dem italienischen Stil übernommen – hier wurde der Thüringer Barockmeister gänzlich zum Südländer.
Überaus beweglich, tänzerisch beschwingt und reaktionsstark wurde unter Leitung von John Holloway musiziert. Die exzellente Cembalistin Marieke Spaans ließ ihre Phrasen innig singen und dann wieder höchst erregenden Drive gewinnen. „Pa-pa-pa-pa“ kam der Dreiertakt des Finale einem Herrn im Auditorium stumm über die Lippen – bei so viel rhythmischer Prägnanz und lustvoller Laune mochte man selber am Liebsten mitmachen.“

Trossinger Zeitung (2005), Eintrittskonzert an der Musikhochschule Trossingen:
„...sprühender Eleganz mit einprägsamer Motivik…heftigem Temperament…Die agogischen Feinheiten der Interpretin brachte diese Sonate (1.Württembergische Sonate, C.Ph.E.Bach) zu hoher Wirkung. Warum setzte sie die drei Sätze von J.P.Royer (1746) an den Schluss? Weil dabei ihre Finger musikalische Funken sprühen konnten!“

Fränkischen Tagblatt Bamberg (2005): Bibers Rosenkranz-Sonaten, John Holloway & Marieke Spaans: "Und konnte es um so mehr sein, als Marieke Spaans ihm einzigartig empathischen Widerpart bot! Ihr wundervoll klangreiches Orgelpositiv setzte sie mit gleicher Kunstfertigkeit ein wie Holloway sein Instrument: unerhört virtuos, im emphatischen Sinne angemessen, schlicht perfekt und doch immer lebendig!"

Juli 2004, von Hanna Styrie, Brühler Schlosskonzerte, Anton Steck & Marieke Spaans: "In Johann Sebastian Bachs Sonate G-Dur BW V 1019 trat die Cembalistin aus Stecks Schatten heraus und profilierte sich als gleichberechtigte Dialogpartnerin wie auch mit einem ausgedehnten Solo-Binnensatz, bei dem ihr leichthändig-virtuoses, sehr bewegliches Spiel zur Geltung kam."

Juli 2004, von Frank-Uwe Orbons, Brühler Schlosskonzerte, Anton Steck & Marieke Spaans: "Steck und Spaans kehrten den kommunikativen Dialogcharakter des Werks (Bachs G-Dur Sonate BWV 1019) hervor, die Cembalistin konnte neben dem rein solistischen Mittelsatz nach der Pause mit Georg Friedrich Handels Chaconne mit 21 Variationen ihre blendende Tastenkunst unter Beweis stellen."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gerhard Rohde (2004): Pfingsten & Barock Salzburg, John Holloway & Marieke Spaans: "...Die Sonaten aus der Sammlung von 1681 und die Verkündigungssonate D-Dur (Biber) gerieten zu einsamen Höhepunkten, nicht zuletzt auch durch die famose Marieke Spaans an Cembalo und Orgel."

Drehpunkt Kultur Salzburg, Reinhard Kriechbaum (2004): Pfingsten & Barock Salzburg, John Holloway & Marieke Spaans: "...Es ist, als ob unter Holloways Händen eine jede Saite des Instruments ihr je spezifisches Timbre bekäme. Der Engländer ist in diesem Sinn gerade für Biber ein begnadeter Kolorist. Daran hatte natürlich auch seine Partnerin Marieke Spaans nicht unerheblichen Anteil: quick wechselnd zwischen Cembalo und Orgel, immer genau die passenden Fangnetze nach unten anbietend..."

Kreisnachrichten Calw, Thomas Bopp (2002): “Marieke Spaans’ Darstellung der Bachschen “Golbergvariationen” überzeugte durch die Vielvalt ihrer so ausserordentlich feinsinnigen Deutungen der einzelnen Variationen… Sie blickt auf das Einzelne, sie leitet aus jeder der Variationen einen wahren Mikrokosmos ab, entdeckt kleinste musikalische Organismen und bewertet jede einzelne Figur und jede einzelne Phrase als Teil eines Geflechts, aus dem erst sich ein Ganzes ergeben kann. Kaum einmal hatte man je zuvor allein schon hörenderweise – nicht erst im analytischen Herangehen an den Notentext – den musikalischen Bauplan jeder der Variationen so deutlich aufgeschlüsselt nachvollziehen können… überaus sensibel atmenden Agogik… Feinster unerhörter Facetten… Zerbrechlicher Kantabilität…”
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Neue Osnabrücker Zeitung (2002): “Seelenmusik für eine lange Reise… beeindruckende “Goldberg-Variationen”… In Variation 13 lässt Spaans die Oberstimme singen in atemberaubender Schönheit und Klarheit…Variation 25 schliesslich wird zur Seelenmusik. Eine in grossem Bogen geführte, schwebend-schmerzliche Melodie. So und nicht anders muss diese Variation gespielt werden. Überirdisch schön…”

Göttinger Tageblatt (2001): “Die Niederländische Cembalistin Marieke Spaans vertieft sich in Frobergers Suite mit einer innigen und bewegenden, jedoch niemals pathetische Interpretation. In Johann Sebastian Bachs “Concerto nach italienischem Gusto” ist sie dem Zuhörer engagierte Weggefährtin durch einen Gefühlsparcours von Niedergeschlagenheit und Aufbruchstimmung, Zweifel und Erhabenheit.”

La Gazette de Gers (2001): ”un continuo hollandais de rêve…”La Follia” de Corelli – ces variations endiablées font commetre toutes les folies aux interprètes pour le plus grand bonheur du public.”

Leipziger Volkszeitung (2001): “Marieke Spaans gaukelt ungewöhnliche Dynamik und Farbigkeit vor.”

Apeldoornse Courant (2000): “De trillers, de loopjes, de interessante harmonische wendingen, het mooie melodische materiaal, de dansante motoriek van de suite en het dramatische effect van de chromatische fantasie: Spaans gaf ze het volle pond.”

Göttinger Tageblatt (1999): “Ungemein nuanciert geht Spaans zu Werke… Sie versteht es die Musik vom ersten bis zum letzten Takt spannend zu gestalten, manch kleine einkomponierte Länge auszubügeln und bei allen virtuosen Anspruch, den sie mit glänzender Technik und Gewandheit erfüllt, auch für die klangliche Tiefe zu sorgen. Wer hier stutzt, dem sei gesagt: Spaans holt mehr aus dem Cembalo, als so mancher darin wähnt…Sie bietet Aufregendes bis ins Finale!”

Festspiele in Göttingen 1999 - Online Musik Magazin (1999): “Die junge NDR-Preisträgerin machte mit besonderem Nachdruck auf sich aufmerksam…Sie beeindruckte durch ihr jugendliches Temperament.”

Concerto (1999): “ein wahres Feuerwerk hochvirtuoser Verzierungen”

The Musical Unicode (1999): “a fascinating and beautifully played recital… Miss Spaans proved to be a thoughtful player, especially imaginative in her deployment of rubato, yet with plenty of robust brilliance at her fingertips when such was needed.”

Il Giornale della Riviera delle Palme (1998): “che bello dalla prima nota!…Nulla abbiamo trovato che potesse intaccare il giudizio del tutto favorevole che, brano dopo brano, in noi si delineava…la stessa aveva suonato con precisione, non sbagliando neppure una nota.”

Stadsblad van Breukelen (1995): “Zij wist op zeer virtuoze wijze de uiterst complexe structuren van Bach helder en duidelijk naar voren te laten komen.”

Noordhollands Dagblad (1993): “De instrumentale motor heette claveciniste Marieke Spaans, die doorlopend geconcentreerd spelend een enorme steun voor de vocalisten betekende.”


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